Hallo Leute!

Das war ja ein Hammer Wochenende, perfekte Strecke, perfektes Wetter, wahnsinns Zeiten, und wie immer - klasse Leute …wo soll ich anfangen?
Zuerst ein Lob an euch alle – hab mir das nicht so einfach vorgestellt, fast alle haben bei den Qualis ihre Dial Ins schon bei unsrem Rundgang im Fahrerlager abgegeben, das hat es uns natürlich sehr erleichtert. Leicht ins Schwitzen gekommen sind wir nur bei der Ersten Eliminations Runde am Samstag nach der Mittagspause, Lineup leer, das ganze Publikum in den Pits, Autos steckten im Stau, keine Ahnung wanns vorne losgeht, Paare zusammensuchen und die Dial Ins wurden auch nicht mehr so locker aus den Ärmeln geschüttelt…dafür war die Erleichterung danach umso größer.

 

Zum Renngeschehen:

Freitag Q 1: Bei der ersten Qualirunde haben einige die Strecke unterschätzt, 7 von 24 Breakout, TQ Klaus Michael im blauen 89er Mustang mit 0,011. Sehr erfreulich für unser Team: Robert in seiner 2ten Saison mit 0,048 auf Platz 4 und Jonny mit 0,060 auf der 5. Nicole Rechsteiner kann aufgrund eines defekten Schaltseiles nicht antreten.

Freitag Q 2: Lutz Schäre katapultiert sich von Platz 16 auf die Nummer eins mit 0,002 gefolgt von Lukas Seppi (0,004) Peter Städter (0,006) und Dominik Mucha mit 0,008. Klaus Michael rutscht auf Platz 5 und Alain Dürr auf 6 mit 0,022 dann kommt das 0,023er Feld mit Hoffmann, Vetterl, Van der Haven – die drei wurden nach gefahrener Geschwindigkeit sortiert.
Roger Vögeli konnte wegen Zündungsproblemen bisher noch keinen Lauf antreten, der Norweger Knut Grinde im roten Astro Van fällt nach der ersten Runde mit Getriebeproblemen leider aus und 2 (der Franzose Mourier und Thomas Helmbrecht) trauen der Strecke immer noch nicht – Breakout. Nicole Rechsteiner ist wieder am Start und kommt auf Platz 22.
Jonny (Hans Niesner) schafft mit seine weißen Corvette endlich die lang ersehnte 9 – nach etlichen Rückschlägen und letztjähriger Zwangspause eine verdiente 9,826 – wie geil!

Samstag Q3: Relativ unspektakulär, keine Veränderung im vorderen Teil, nur die 0,023er wurden richtig sortiert. Philipp Mäser & Friends legten bis 06:00 früh eine Nachtschicht ein um das defekte Getriebe an seiner roten Nova zu reparieren - aus 3 mach 1. Roger Vögeli hat den Fehler noch immer nicht gefunden, probierts trotzdem, kommt aber mit 10,743 nicht nahe genug an seine dial von 9,50 – nur Platz 26 und somit nicht für die Eliminations qualifiziert. Ungewohntes Schlusslicht: PRD´s Finalist Thomas Helmbrecht unterfährt immer noch seinen Index und hat nur noch eine letzte Chance in der vierten Runde.

Samstag Q4: Peter Städter im orangenem Duster quetscht sich mit einer 0,003 noch vor Lukas Seppi auf Platz 2, Helmbrecht riskiert nicht und kommt gerade noch mit einem „Sicherheitslauf“ ins Feld auf Platz 22 mit 0,118 über Index. Roger Vögeli hat den Fehler leider erst nach der 4. Runde gefunden: 2 vertauschte Zündkabel – das ist bitter.

Fazit Quali: Wahnsinn, wie gut ProET in Deutschland geworden ist, solche Quali Ergebnisse gibt’s doch normal nur bei den Engländern – vielleicht ist das für die da drüben ein Ansporn für 2014, heuer war ja kein einziger von denen dabei. Interessant ist auch der Vergleich mit den Throttlestoppern - der Top Qualifier in Super Comp fuhr 0,034 und in Super Gas sind nur Platz 1 und 2 in den Tausendsteln.

Samstag 1. Elimination: Katastrophale Niederlage für Österreich, 4 von 5 Teilnehmern raus, einzig Robert Rauch schafft es mit einem Bye Run eine Runde weiter, da Horst Koch im AMC Amx Probleme mit der Spritzufuhr hatte und rausgeschoben wurde. Weiter sind Schäre, Vetterl, Hol, Helmbrecht, Städter, Könnecke, Weikum, Jacquot, Hoffmann, Dürr und Rauch.

Samstag 1/8 Finale: Schäre gewinnt gegen Vetterl, der 0,150 an der Ampel verliert und um 0,010 ausbricht, Hol fährt gegen Helmbrecht Rotlicht. Jens Könnecke mit der doppelt besetzten Chevelle, die 10 Minuten zuvor noch in Super Gas am Start war, verliert 0,358 an der Ampel, wäre zwar mit 0,008 sehr gut am Index gelegen – aber chancenlos gegen Peter Städter mit 0,002. Martin Weikum schlägt Klaus Michael an der Ampel, Hoffmann verliert gegen Jacquot und Robert Rauch bricht gegen den Sieger aus 2012, Alain Dürr, aus.

Sonntag 1/4 Finale: Helmbrecht verliert gegen eine 0,001 RT von Schäre, Städter kommt ebenfalls mit einer 0,001 RT weiter und der Franzose Jacquot fährt Rotlicht gegen Alain Dürr der um 3 Tausendstel unterbietet.

Sonntag 1/2 Finale: Schäre bekommt den Bye Run, der durch das 24er Feld entstanden ist, Alain Dürr fährt Rot und Städter schon wieder mit 0,001 am perfekten Index.

Sonntag Finale: Eines der spannendsten die ich je gesehen habe. Die Anspannung beider kann man schon an den RT´s ablesen: Schäre 0,218 und Städter 0,127 (im ¼ Finale beide noch 0,001!). Ein bitteres Ende für Städter, der seinen Index um 9 Tausendstel unterbietet, Hut ab vor der konstanten Performance in den Eliminations.
Der Sieg geht somit an den Top Qualifier Lutz Schäre – Gratulation, echt Top!

Für mich war es ein richtig geiles Wochenende, ich hätt zwar lieber selber teilgenommen, aber manchmal geht’s halt nicht anders – war eine schöne Abwechslung und Erfahrung.
Wir sehn uns 2014 AUF der Strecke

Lg
Oli (PET 208)