Maik Hinkel, Veranstalter der Speeddays in Alkersleben lud uns erstmalig 2011 ein und schrieb dem Gewinner 1000,-€ zu. Dafür an Maik ein herzlichen Dank. Fast alle ProET Teilnehmer einschließlich der ProET Orga fuhren das erste mal in Alkersleben. Platz und Streckenverhältnisse mussten also erst einmal ausgekundschaftet werden.

Wir bekamen nicht ganz ein 16er Feld voll, dafür gab es aber auch bis zum Schluss keinen einzigen Ausfall der 15 ProETlern zu beklagen.  Unter den alten bekannten, gab es auch wieder einige neue im Feld. Thomas Fischer im Camaro, Stefan Bitz im Käfer und Stefan Albert im BMW. Ich hoffe allen neuen hat es gut gefallen.

 

Freitag: Freitagabend gab es die Möglichkeit einige Testläufe zu fahren, allerdings hatten alle mit teilweise erheblichen Traktionsproblemen zu kämpfen.  Die Traktion wurde aber im Laufe des Wochenendes besser.  Durch die lange Trockenheit und dem stärkeren Wind an diesem Wochenende, wurde viel Staub auf die Strecke und dem Platz geblasen. Teilweise beeinträchtigte das wieder den Rennablauf.

Samstag: Samstag wurde die Strecke um 9.00 Uhr geöffnet, da unser erster Qualifikationslauf um 11.30 angesetzt wurde gab es auch hier die Möglichkeit sein Fahrzeug vorher noch einmal zu testen.

1.Qualifikationslauf:

Daniel Vetterl bewies wieder einmal gute Kenntnisse Strecke und Fahrzeug ein zu schätzen. Gleich im ersten Lauf lag er nur .015 Sekunden über seinen Index (10,90 – 10,915). Auch  Nina Grohmann kennt die Zeiten ihres Corsa sehr genau und folgt Daniel mit .035 Sekunden über dem Index (13,5 – 13,535). Bis Platz 4 hatten alle Fahrer noch eine 0 hinter dem Komma. Trotz der etwas schwierigen Bedingungen hatten fast alle Fahrer ihren Index gut eingeschätzt. 

2.Qualifikationslauf:

Die Fahrerinnen sind bisher (leider) in Unterzahl, wenn allerdings in ProET Läufen Frauen unter uns Fahrern waren, fuhren sie immer ganz vorne mit.  So auch in Alkersleben. Von Nina in ihrem Corsa habe ich ja eben schon geschrieben. Michaela im Käfer war die zweite im Feld. Michaela lag im ersten Lauf nur .084 Sekunden unter ihrem Index, im zweiten fuhr sie dann fast perfekt. Nur .004 Sekunden trennten sie von einem perfekten Run. Diese Zeit konnte bis zum vierten Lauf keiner mehr unterbieten. Daniel Vetterl, wurde auf Platz zwei verdrängt und Nina auf Platz vier. Michael Maderer in seinem BMW E30 (mit Chevy Motor) schob sich auf Platz 3.

3.Qualifikationslauf:

Bis Platz 7 blieb alles unverändert. Oft liegt es daran das die gut platzierten jetzt volles Risiko gehen und Gefahr laufen ihren Index zu unterbieten, was natürlich auch oft passiert. Anders herum sind oft die schlecht platzierten gezwungen einen Sicherheitslauf zu machen und können sie so nicht verbessern. Am Rande sei hier noch erwähnt, das ich der Meinung war mal eben nach 200 Metern rechts ab zu biegen und auf der Wiese zu parken und eine Pause ein zu legen. Vielleicht wollte ich aber auch nur die Feuerwehr testen um zu schauen wie schnell sie bei mir ist. Gefühlt waren es nur sehr wenige Sekunden. Jungs der Feuerwehr prima!!! Beim schleudern und drehen habe ich vergessen die Tür auf zu machen um die Zeitnahme der 1/8 Meile ein zu packen. So fuhr ich sie leider um. Sorry an die MSTO. Sie war auch wohl das einzige was wirklich gelitten hat, Rod und Fahrer (ich) sind wohl auf (genaue Bestandaufnahme am Hot Rod wird allerdings noch gemacht).

4.Qualifikationslauf:

Hier zeigte Michael Maderer in seinem E30 das die gute Zeit im zweiten Lauf keine Eintagsfliege war, Michael verbesserte sich um 13 tausendstel und verwies Daniel Vetterl auf Platz 3.  Nina Grohmann behielt Platz vier. Somit sind unter den ersten Vier Plätzen die einzig beiden Frauen im Feld. Mädels ihr seid spitze!

Die Rennen :

1/8 Finale:

Michaela erhielt einen By run, Michael Maderer setzte sich gegen Thomas Fischer im Camaro durch, Daniel Vetterl fuhr wie so oft gegen Jens Dahms und verlor ein weiteres mal gegen Jens (ist da Hexerei im Spiel?), Nina Grohmann setzte sich gegen einen unserer Österreicher Dominic Mucha im AMC durch, Michael mit dem zweiten BMW im Feld unterlag Andreas Loeck der im einzig blauen Banana Racing Nova unterwegs ist, Stefan Albert mit seinem Käfer (den Käfer finde ich richtig klasse) unterlag dem Armor All Nova von Boris Baur.  Auch der besser Qualifizierte Österreicher Oliver Krautberger musste sich dem zweiten Armor All Fahrzeug im Feld geschlagen geben. Stefan Bitz (was fuhr Stefan Bitz? Lila war das ein Plymouth?)  schickte den dritten Österreicher  Hans Niesner auf den Trailer, es war nicht das Wochenende unserer Freunde aus Österreich.

¼ Finale:

Luftgekühlter Käfer von Michaela gegen V8 Banana Chevy Nova von Andreas Loeck, Andreas wollte es an der Ampel entscheiden fuhr aber mit ein paar tausendstel Rotlicht. Michaela somit im Halbfinale, Jens Dahms im Dodge Coronet RT gegen den Armor All Hot Rod von Tony Brandes (dem Autor dieser Zeilen). Das Rennen wurde an der Ampel entschieden, Tony zwar mit besserer gefahrener Zeit, Jens aber ein paar hundertstel besser an der Ampel. Das macht proET so interessant und spannend. Michael Maderer fuhr gegen den Armor All Nova von Boris Baur. Auch hier hatte das Armor All Team kein Glück. Boris hat aber gegen ein ganz starken Gegner verloren wie später zu lesen ist. Nina Grohmann zweite Frau im Feld fuhr gegen den zweiten Käfer im Feld gefahren von Stefan Bitz. Zwei Frauen bleiben im Feld, dafür aber nur ein Käfer. Stefan ist somit raus.

½ Finale:

Jens gegen Michaela oder auch der größte Hubraum gegen den wohl kleinsten Hubraum. Käfer gegen Muscle Car wie in den ganz alten Zeiten. Michaela legte an der Ampel noch ein gemütliches Päuschen ein,  Jens ganz locker weiter. Nina machte es Michael da schon schwerer. An der Ampel ganz klar Nina besser, allerdings fuhr sie vier tausendstel unter Index. Nina das ist hart. Michael somit weiter.

Finale:

Michael gegen Jens, BMW mit Chevy Technik gegen Mopar Hubraum Monster Power. Jens der kontinuierlich gute Reaktionszeiten hat, musste sich an der Ampel von Michael geschlagen geben. Michael mit 0.007 Sekunden Reaktionszeit. Jens fuhr zwar  vor seinem Gegner durchs Ziel, unterbot aber ganz knapp seinen Index. Sieger und einen herzlichen Glückwunsch an Michael Maderer dem Sieger in proET Speeddays Alkersleben.

Tony