Waterkant Battle auf Friesisch

Erstmals haben wir die weite Reise quer durch Deutschland auf uns genommen, um beim Jade-Race dabeizusein. Aber es hat sich gelohnt.
Gespannt darauf, was uns erwartet, sind wir am Freitag Nachmittag angekommen.

Wir hatten nicht mal eine Anmeldebestätigung dabei, aber die netten Ladys am Eingang waren bestens organisiert. Fein säuberlich waren die Anmeldungen in einigen Ordnern nach Klassen sortiert. Das ging ruck-zuck, eine Geschenktüte mit Aufkleber und Dosenfeuerlöscher gabs als Zugabe.

Vom Pitmarshal eingewiesen, fanden wir schnell einen windgeschützten Platz neben dem Truck von Jens Könnecke. Schnell noch das Zelt aufgebaut, wir reisten mit leichtem Gepäck und Ritsch-Ratsch-Zelt, gings zur technischen Abnahme der DHRA. Die haben übrigens jetzt auch eine 4-fach-Plattformwaage dabei, so können die Fahrer die Gewichtsverteilung am Renner überprüfen.

Alles in Butter, auf dem Drag-Race Kutter konnte Kathi am Freitag noch 3 Testläufe machen.
Da der Flugplatz erst am Freitag Vormittag für uns freigegeben wurde, hatte der Veranstalter Michael Behrens noch nicht genügend Zeit, um die Strecke optimal zu präparieren. Dementsprechend hatten die meisten Teilnehmer am Freitag noch ihre Probleme beim Start. Die Zeitnehmung funktionierte von Anfang an perfekt, die Dial-In´s wurden korrekt eingegeben und die Timeslips wie gewohnt an das große Board gehängt.
Bis 21 Uhr konnte gefahren werden, dann ging´s ab in die Dusche, so eine luxuriöse Dusche habe ich in meinem gesamten Dragster-Leben noch nicht gesehen. Einzelkabinen mit Dusche, WC, Waschbecken und Umkleideecke, und das Ganze für eine freiwillige Spende, da gibt man doch gerne einen Schein für den Service.
Das Nachtleben wurde individuell selbst gestaltet - manche Kollegen sind gar so hart, dass sie überhaupt keinen Schlaf benötigen und am nächsten Tag wieder top fit sind. Wo ist mein Elan von den jungen Jahren nur geblieben.

Jedenfalls wurde am Samstag nach einer beregneten Nacht (egal, hauptsache am Tag ist es trocken) und der Fahrerbesprechung, gegen Mittag mit den Qualifikationsläufen begonnen. Einige Oildowns und die zusätzliche Präparierung der Strecke verzögerten den Ablauf etwas, aber wir konnten dennoch 5 Qualifikationsrunden bis Einbruch der Dunkelheit fahren. Am Ende des Tages war Horst Koch mit 0,004 sek. über Index Top Qualifier, gefolgt von Reinhard Garbers mit 0,011 sek. und Gerd Habermann mit 0,013 sek. über Index.
Arndt Putzmann hatte noch kleine Probleme (aber keine Schäden) mit seinem Methanol Käfer, Jens Könnecke verschmorte leider wegen Abmagerung ein paar Kolben und Jens Dahms, der wieder auf eigener Achse angereist war, hatte einen Getriebeschaden.

Während wir gegen Mitternacht beim Grillen saßen, hörten wir noch das quietschen des Gegenläufers von Michael Behrens, der keine Kosten und Mühen scheute, um uns am Sonntag eine optimal präparierte Piste zu präsentieren.
Aber es kam leider anders, der Wettergott hatte es auf uns abgesehen.
Bereits in der Nacht auf Sonntag begann es zu regnen und hörte erst am späten Vormittag auf. Einige Teams begannen zu packen, Andere harrten noch aus. Dann trocknete die Strecke und bei der Fahrerbesprechung wurde entschieden, dass zuerst die langsameren Klassen starten und die Schnelleren anschließend eine Entscheidung treffen.
Leider fing es wieder zu regnen an und der Rennleiter beendete das Rennen.
Schade, schade, ohne Elimination nach Hause zu fahren ist bitter, aber so ist es nun mal bei unserem Freiluftsport.

Michael - Du hast wirklich alles gegeben und uns ein geiles Rennen organisiert, mach weiter so, wir kommen jedenfalls mit der Challenge wieder.

Danken möchte ich hier auch Andre Martens, der die Orga super im Griff hatte, Benni Voss, unseren Streckensprecher, der die Veranstaltung wieder wie gewohnt optimal moderierte, der Jade-Crew für die Orga rund ums Rennen und natürlich der DHRA Crew, die mit ihren professionellen Team das Lineup und den Startbereich super abwickelten.

CU @ the next race
Jonny

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